Star Trek Discovery Staffel 2, Episoden 3,4 und 5

Standard

S02x03 Point of Light

Handlung:

Story 1: Amanda, Spocks Mutter, kommt an Bord der Discovery und erhofft sich Hilfe von Michael im Falle des sich in einer psychiatrischen Ei Richtung befindlichen Spock. Es stellt sich jedoch heraus das Spock nun wegen Dreifach-Mordes gesucht wird und das Spock den roten Engel bereits seit seiner Kindheit sieht.

Story 2: Tilly steht unter massiver psychischer Belastung, da ihr weiterhin der Geist einer alten Freundin erscheint. Es stellt sich jedoch heraus, dass Tilly nicht verrückt wird, sondern mit einem Pilz aus dem Myzelnetzwerk des Spiegeluniversums infiziert ist. Mit Hilfe von Stamets kann dieser extrahiert werden und setzt die Discovery einer unbekannten Lebensform aus.

Story 3: Tyler kämpft um seine Anerkennung als Klingone trotz seines menschlichen äußeren. L’Rell, jetzt Kanzlerin des klingonischen Reichs, kämpft hingegen um die Anerkennung als Kanzlerin, was ihr durch Kols Vater erschwert wird. Tyler und auch Kols Vater, der Ersteren ausspioniert, erfährt das er und L’Rell ein Kind haben. Diese Schwachstelle nutzt Kol-Sha aus und versucht der Herrscher des klingonischen Reichs zu werden, dies wird jedoch von Georgiou, die nun für Section 31 arbeitet, in letzter Sekunde verhindert.

Kritik

Manchmal ist weniger mehr, dieser Satz hätte auch auf diese Episode Anwendung finden sollen.

Im Handlungsabriss habe ich versucht die wichtigsten Abschnitte der Episode kurz und knapp zusammenzufassen, doch habe ich vermutlich einiges ausgelassen. Man kann guten Gewissens sagen, die Episode war völlig überladen. So viel Story auf einmal ist zwar toll, aber hätte locker einen Zweiteiler ergeben können und sollen.

Trotz dieses Problems bringt Point of Light die Geschichte kräftig voran. Man bekommt den Eindruck, dass die Autoren sich nicht durch Nebensächlichkeiten aufhalten lassen wollen und die Story vorantreiben wollen. Die Geschichte um Tilly hätte man auch noch in die Länge ziehen können, was zum Glück nicht passierte. Wir erfahren auch endlich mehr über Spocks Verbindung zu den Signalen. Insgesamt hat man das Gefühl, das die ersten 3 Episoden der Staffel mehr Handlung haben als die halbe Staffel der ersten Season. Es ist erfrischend aber auch ungewohnt Star Trek, ohne angezogen Handbremse voran preschen zu sehen.

Point of Light war eine akzeptable Episode, die unter dem Gewicht der vielen Handlungsstränge leiden musste.

Point of Light

3 von 5 Tyler Man Buns

 

S02x04 An Obol for Charon

Handlung

Die Discovery ist auf der Suche nach Spock, als sie plötzlich durch ein über 100.000 Jahre altes Wesen aus dem Warptransit geworfen wird. Dabei bringt dieses so eines durcheinander, nicht nur die Computersysteme leiden darunter, sondern auch Saru bei dem der scheinbar unausweichlich tot ausgelöst. Währenddessen versuchen Reno und Stamets Tilly von May zu befreien, was sich als komplizierter als erwartet herausstellt.

Kritik

An Obol for Charon zeigt im Gegensatz zu Point of Light, wie gut mehrere nebenher laufende Handlungsstränge perfekt funktionieren, vor allem wenn sie sich schlussendlich miteinander verbinden. Charon ist Trek pur und eine sehr emotionale Episode. Allen voran war Sarus Geschichte sehr herzergreifend und für kurze Zeit bangte ich um das Leben meines Lieblings Kelpianers. Die Story rund um Saru war für mich das von Schauspiel her stärkste, was Discovery seit Beginn der Serie abgeliefert hat, was beeindruckend ist, da Doug Jones dank des heftigen Make-ups primär auf seine Gestik angewiesen ist, um Emotionen darzustellen.

Die Geschichte rund um Tilly fand ich interessant und teils echt witzig. Dies lag vor allem an dem gekonnten verbalen Schlagabtäuschen zwischen Reno und Stamets. Allerdings hatte dieser Teil der Episode auch weniger schöne Momente, vor allem jene Szene in der Stamets Tilly ein Loch in den Kopf bohren musste, war herzzerreißend und ließ einen mitleiden. Wobei die Gesangseinlage von Stamets und Tilly es noch ein Stück emotionaler machte und wir das enorme Gesangstalent von Anthony Rapp und Mary Wiseman für einen kurzen Moment erleben durften.

Die Geschichte rund um die sterbende Lebensform, auf welche die Discovery trifft, war klassisches Trek, wie es im Buche steht und ich bin gespannt, ob die von ihr gesammelten Daten noch Auswirkungen auf die Handlung rund um den roten Engel haben werden. Wie mehrmals erwähnt, hat die Lebensform mehr als 100.000 Jahre an Wissen gesammelt, vielleicht verbirgt sich in den Informationen auch irgendwas über die/den Engel.

Besonderes Schmankerl für den eingefleischten Trekkie war der kurze, aber einprägsame Auftritt von Pikes namenloser Nummer Eins der Enterprise. Ich hoffe im Lauf, der Staffel sehen wir noch mehr von ihr und ich hoffe wir erfahren endlich ihren Namen. Wenn ich einen Namen wählen dürfte, dann wäre dies Majel Fontana. Benannt nach zwei der wichtigsten beziehungsweise bekanntesten Personen im Star Trek Universum Majel Roddenberry, der ersten Darstellerin von Nummer Eins, Mutter von Counselor Troi, Computerstimme etlicher Trek Serien und Frau von Gene Roddenberry, und D.C. Fontana eine der einflussreichsten Autorinnen der Classic Serie.

Außerdem erfahren wir endlich, weshalb die Enterprise funktionsunfähig ist und aufgrund dessen Pike die Discovery übernahm. Der Grund waren die Holokommunikationssysteme, welche nun komplett aus der Enterprise entfernt werden. Eine nette kleine Erklärung um den Kanon zurechtzurücken

Insgesamt war An Obol for Charon für meine Ansprüche eine fast perfekte Folge

An Obol for Charon

4,75 von 5 deliziösen Kelpianer Ganglien

 

S02x05 Saints of Imperfection

Handlung

Tilly wurde von May ins Myzelnetzwerk verschleppt, da das Netzwerk von einem „Monster“ bedroht wird. Stamets und Burnham machen sich auf den Weg um Tilly zuretten dabei treffen sie auf das Monster, welches sich als der verstorben geglaubte Dr. Culber entpuppt.

Kritik

Die zweite Staffel der Serie weiß von Episode zu Episode mehr zu beeindrucken. Die Story ist um so viel besser als im ersten Jahr und fesselt einen ungemein. Trotz einiger weniger Lautstärke Kritiker ist Disco Star Trek in seiner Reinform. Die ganze Geschichte rund um Tilly, May und dem vermeintlichen Monster war von der ersten Minute an spannend. Das Culber sich als der Predator herausstellen sollte hat mich mehr als überrascht. Stamets und Culbert sind einfach das Trek Traumpaar schlecht hin, um so herzzerreißender war es Culber so dermaßen leiden zu sehen. Ich bin gespannt, wie sich der Charakter weiterentwickeln wird, da ein solches Trauma, welches er erlebt hat, sicherlich seelische Narben hinterlassen hat.

Schlussendlich war auch Section 31 in dieser Episode sehr präsent und kam der Discovery zur Hilfe. Ich frage mich seit dem, was mit Section 31 passiert ist, so das bei DS9, dessen Existenz weder bestätigt noch geleugnet wird. Im Fall von Discovery scheint zumindest jeder Section 31 zu kennen und normal der Sternenflotte zu unterstehen. Section 31 muss im Laufe der 100 Jahre bis DS9 schon ziemlichen Bockmist verzapft haben so das keiner mehr davon weiß.

Saints of Imperfection

4 von 5 streng Geheime, aber uns kennt trotzdem jeder, Section 31 Referenzen

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